Logobild

Praxis für Coaching und Psychotherapie

(nach dem Heilpraktikergesetz)

Systemisch-integrative Einzeltherapie

„Um ein Schloss zu öffnen, ist es sinnvoller, den richtigen Schlüssel zu finden, als zu verstehen, wie das Schloss funktioniert.“ (Steve de Shazer)

Die systemische Therapie ist eine lösungsfokussierte Therapie, die auf gezielten Fragetechniken basiert. Hier liegt der Schwerpunkt nicht in der Analyse des Problems, sondern darin, neue Lösungswege zu finden.

Um es ein wenig zu veranschaulichen, ein kleines Beispiel:
Wenn Sie ohne Bekleidung durch die Sauna laufen, ist das normal. Wenn Sie aber ohne Bekleidung durch die Innenstadt laufen, dann nicht.

Systemische Therapeuten sehen den einzelnen Menschen zu jedem Zeitpunkt seines Lebens eingebunden in ein oder mehrerer Systeme. Das bedeutet: Jeder Mensch erfüllt in seinem Leben eine oder mehrere Rollen. Zum Beispiel als Tochter und evtl. Schwester. Später eingebunden in einem sozialen System wie Kindergarten, Schule oder Beruf, als Freundin, Ehefrau, Partnerin oder Mutter. Viele Rollen mit wachsenden Erfahrungen und Erwartungen, die an die einzelne Person gestellt werden. Sie prägen jeden Menschen. Jeder versucht seinen Rollenerwartungen gerecht zu werden und sucht somit gleichzeitig den Platz, an dem es ihm in jedem System gut geht.

Wenn diese Rollen jedoch ins Ungleichgewicht geraten, beginnt das System sich zu verändern. Vergleichbar ist es mit einem Mobile. Verändert man einen kleinen Teil, dann verändert sich das System. Man hat mit Schlafstörungen, Ängsten oder anderen psychischen Auffälligkeiten zu kämpfen.

Hier findet die systemisch-integrative Therapie ihren Platz. Sie verfolgt den gleichen lösungsorientierten Ansatz, jedoch bedient sie sich zusätzlich noch aus kleinen Teilen anderer psychoanalytischer und humanistischer Vorgehensweisen, wie z.B. der Verhaltenstherapie, der Transaktionsanalyse, der Gestalttherapie und der Logotherapie.



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